Ein Prunkbau für König Ludwig

An dieses Gebäude, das mit Zweckbau noch schmeichelhaft beschrieben ist, soll jetzt für eine Million Euro ein Eingang aus Glas mit einem Überdach auf Säulen in Richtung Osten gebaut werden.

 

Warum ich gegen den neuen Eingang des ehem. Großen Kursaals gestimmt habe.

Ein persönlicher Beitrag von Christoph Bach, Fraktionssprecher der BfP

Alles fing gut an. Am 30.8.2013 stellte die CSU den Antrag „eine grundsätzliche Diskussion zur Situation des Großen Kursaals zu führen“. Schon 3 Jahre später wurde der Antrag auch behandelt und ein Kompetenzteam König Ludwig Saal ins Leben gerufen.

Eine gute Sache, denn auch in unserem Wahlprogramm heißt es ja, … müssen wir die [..] touristische Infrastruktur verbessern. […] Beispiele dafür sind der Kleine Kursaal und vor allem der Große Kursaal. Diese entsprechen nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Veranstaltungsort….

Leider beschäftigte sich diese Gruppe aber nicht, wie ursprünglich vorgesehen, mit einem zukünftigen Anforderungskatalog und der Frage wie dieser erfüllt werden kann (Neubau oder Renovierung und was kostet das). Man verzichtete auch auf die Beiziehung eines beratenden Architekten. Stattdessen war der Brandschutz das große Thema. (mehr …)

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„Lärmschutzwände an der Bahnlinie“

Die Bürger für Prien beantragen eine Bürgerwerkstatt

Auf Antrag der der Deutschen Bahn hatte der Gemeinderat am 28.2.2018 beschlossen die Errichtung von Lärmschutzwänden entlang der Bahngleise in Prien generell zu befürworten. Schon damals machte die Fraktionr der BfP klar, dass man dieses Thema sehr vorsichtig angehen muss, da hier sonst eine Mauer quer durch Prien gebaut wird. Fraktionssprecher Christoph Bach sagte wörtlich: „Dieser Lärmschutz wird das Ortsbild Priens so beeinflussen wie der Kirchturm.“ (mehr …)

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Solarhaus vom Bauausschuss abgelehnt

Wer erinnert sich noch an den Vortrag von Architekt Thomas Ziesel zu Solarhäuser im Chiemgau im Rahmen unserer Architektur Ausstellung. Beeindruckend was alles schon möglich ist. Die Antworten auf die Fragen aus dem Publikum liessen sich auch unter „Ganz oder Gar nicht!“ zusammenfassen. Denn Solarhausbau ist eine radikale Alternative zu den herkömmlichen Heizsystemen, man investiert nicht in beides, sondern entweder oder.

Deshalb war auch Herrn Ziesels Kommentar zu den voralpenländischen Bauvorschriften eindeutig: Er zog den Vergleich zu Pferdedroschken und genagelten Schuhen, kein Mensch käme auf die Idee das Auto zu verbieten, nur weil es vor 150 Jahren noch kein Standard war. Das traditionelle Satteldach käme aus der Zeit der Holzschindeln, es durfte nicht zu steil sein, sonst rutschen die  Schindeln runter, zu flach regnet es rein.

Und dann die Nachricht in der Chiemgau Zeitung: Der Bauausschuss lehnt innovatives Solarhaus ab, da die Dachneigung von 45° Grad nicht dem Bebauungsplan entspricht. (mehr …)

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