Ein Prunkbau für König Ludwig


Beiträge

An dieses Gebäude, das mit Zweckbau noch schmeichelhaft beschrieben ist, soll jetzt für eine Million Euro ein Eingang aus Glas mit einem Überdach auf Säulen in Richtung Osten gebaut werden.

 

Warum ich gegen den neuen Eingang des ehem. Großen Kursaals gestimmt habe.

Ein persönlicher Beitrag von Christoph Bach, Fraktionssprecher der BfP

Alles fing gut an. Am 30.8.2013 stellte die CSU den Antrag „eine grundsätzliche Diskussion zur Situation des Großen Kursaals zu führen“. Schon 3 Jahre später wurde der Antrag auch behandelt und ein Kompetenzteam König Ludwig Saal ins Leben gerufen.

Eine gute Sache, denn auch in unserem Wahlprogramm heißt es ja, … müssen wir die [..] touristische Infrastruktur verbessern. […] Beispiele dafür sind der Kleine Kursaal und vor allem der Große Kursaal. Diese entsprechen nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Veranstaltungsort….

Leider beschäftigte sich diese Gruppe aber nicht, wie ursprünglich vorgesehen, mit einem zukünftigen Anforderungskatalog und der Frage wie dieser erfüllt werden kann (Neubau oder Renovierung und was kostet das). Man verzichtete auch auf die Beiziehung eines beratenden Architekten. Stattdessen war der Brandschutz das große Thema. (mehr …)

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Solarhaus vom Bauausschuss abgelehnt

Wer erinnert sich noch an den Vortrag von Architekt Thomas Ziesel zu Solarhäuser im Chiemgau im Rahmen unserer Architektur Ausstellung. Beeindruckend was alles schon möglich ist. Die Antworten auf die Fragen aus dem Publikum liessen sich auch unter „Ganz oder Gar nicht!“ zusammenfassen. Denn Solarhausbau ist eine radikale Alternative zu den herkömmlichen Heizsystemen, man investiert nicht in beides, sondern entweder oder.

Deshalb war auch Herrn Ziesels Kommentar zu den voralpenländischen Bauvorschriften eindeutig: Er zog den Vergleich zu Pferdedroschken und genagelten Schuhen, kein Mensch käme auf die Idee das Auto zu verbieten, nur weil es vor 150 Jahren noch kein Standard war. Das traditionelle Satteldach käme aus der Zeit der Holzschindeln, es durfte nicht zu steil sein, sonst rutschen die  Schindeln runter, zu flach regnet es rein.

Und dann die Nachricht in der Chiemgau Zeitung: Der Bauausschuss lehnt innovatives Solarhaus ab, da die Dachneigung von 45° Grad nicht dem Bebauungsplan entspricht. (mehr …)

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BfP Eisfeier

Es wäre doch schön, auch während der Sitzungperiode mal wieder mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommen. Das geht zwar auch an unseren regelmässigen Treffen (Montag vor den Gemeinderatssitzungen), aber das ist vielen dann doch zuviel Politik. Oder vielleicht auch zu langweilig, denn in Prien macht Kommunalpolitik nunmal nur im Schneckentempo Fortschritte.

Also hat Tobias Ihm seine Hütte, bzw. den Biergarten davor zur Verfügung gestellt. Eine grosse Feuerschale, warme Suppe und Glühwein sollten für die nötige Wärme sorgen. Damit sich jeder angesprochen fühlte, hat Tobias auch noch jeden per Postkarte eingeladen.

Was der Vorstand nicht verraten hat, ist, dass er keine Kosten und Mühen scheuen würde, um am Tag der Eisfeier auch für ordentliches Eis auf dem See und super Wetter zu sorgen. Entsprechend war dann die Teilnahme (einige kamen mit Schlittschuhen). Wir haben uns sehr gefreut und ich glaube allen, die da waren, hat es gut gefallen. Aber schaut selbst, denn wir haben auch ein paar Bilder gemacht.

Bis zum nächsten Mal

Euer Vorstand der Bürger für Prien

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